Sommerlager der Jungpfadfinder im Allgäu 2015

Früh am Morgen brachen wir auf und fuhren mit dem Zug nach Oberzollhaus im Allgäu. Wir wanderten los, unser Ziel war ein Campingplatz am Grüntensee. Mit einem kleinen Umweg erreichten wir Pfronten, die Hälfte der Strecke war geschafft. Gegen Abend kamen wir am Campingplatz an und bauten unsere kleinen Zelte auf. Es gab Chili zum Abendessen und dann fing es auch an zu regnen. Kein besonders schöner Anfang.

Am nächsten Morgen brachen wir vormittags auf und stiegen gleich auf einen Berg – Nerv! Unser Ziel war ein Campingplatz in der Nähe der österreichischen Grenze. Ein Teil der Gruppe schlief draußen unter dem Nachthimmel – ohne Zelt. Aber auch jemand wurde krank. Am nächsten Tag würden wir unser Endziel erreichen, einen Zelzplatz am Tegelberg: das Falkencamp.

Der Weg dorthin führte uns erst einmal zwei Stunden bergauf. Kein leichter Weg, wir hatten auch ein paar Verkrampfungen, aber alle erreichten dann letztendlich die Anhöhe, die den Großteil des Weges bildete. Wir wanderten nahe an der Grenze zu Österreich. Später konnte man die Zugspitze sehen. Dann kamen wir an Seen vorbei, unter anderem dem Alatsee, der wunderschön war.

Mit viel Mühe kamen wir in Füssen an. Dann waren wir unmittelbar danach auch schon beim Falkencamp und hingen herum.Später mussten wir das große Gruppenzelt (Jurte) dann im Dunkeln aufbauen, da davor die Gruppe unauffindbar verstreut war. Die nächsten vier Tage würden wir hier bleiben.

Am ersten Tag hatten wir Freizeit, am zweiten Tag haben wir Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau besucht. Danach waren wir noch am Forggensee baden. Am dritten Tag waren wir auf dem Tegelberg. Wir sind mit der Gondel hochgefahren und dann runtergelaufen. Am letzten Tag waren wir auf Erlebniswegen in Füssen. Mit dem Zug kamen wir dann wieder zurück und wurden freudig erwartet.

Das Jufi-Sommerlager 2015 war schön, aber auch anstrengend. Dennoch ein Erlebnis mit der Gruppe, das man nicht so schnell vergessen wirde. Die Abende am Lagerfeuer und das Wandern mit Singen sowie das Lachen in der Gruppe darf man nicht verpasst haben.

Jasmina Koscheck für die Jungpfadfinderstufe