Jufi-Hike 2018

Tag 1:

Pünktlich um zwanzig nach neun trafen sich die Jungpfadfinder des Stamm St. Vitus Hirschaid am Bahnhof in Hirschaid um ihre Forschungsreise anzutreten.

Nachdem die Rucksäcke ordnungsgemäß zusammengepackt und Ticket gekauft wurden ging es direkt los! Der Zug fuhr ein und die diesjährige Jungpfadfinder-Hike konnte beginnen. Während der Zugfahrt spürte man bereits deutlich die Vorfreude der jungen Pfadfinder. Doch die Kinder sollten ihre Kräfte schonen, denn nach ca. Vier Stunden Fahrt bis nach Riederau am Ammersee sollte es die restliche Strecke zu Fuß weiter gehen und wie es bei einer Hike üblich ist, musste jeder sein komplettes Gepäck selbst tragen.

Angekommen in Riederau wurde gleich das Gepäck aufgenommen und die Jungpfadfinder gingen los in Richtung Utting. Denn dort war das erste Etappenziel unserer Jufis. Es ging vorbei an Wiesen und Wäldern, wunderschönen Häusern mit Seeblick und quer durch den Ort Utting. Wir schafften die Strecke in einer recht ansehnlichen Zeit, was vielleicht mit der tollen Aussicht auf den See zu tun hatte. Angekommen am Zeltplatz bauten wir gleich die Zelte auf und das Küchenteam bereitete ein leckeres Abendessen. Danach wollten die Jungpfadfinder die Lage direkt am Ammersee ausnutzen, doch zu unserem Pech spielte das Wetter nicht ganz mit, weshalb aus dem geplanten Badespaß nur eine abgespeckte Version, also mit den Füßen ins Wasser, stattfand. So ging der erste Tag schon zu Ende und die Kinder krochen recht bald in die Schlafsäcke, um Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln.

Tag 2:

Nach einer erholsamen Nacht, einer Morgenrunden und einem ausgiebigen Frühstück hieß es dann für die Hirschaider Jungpfadfinder erst einmal aufräumen. Denn an diesem Tag sollte es weiter bis zum Pilsensee gehen. Das Gepäck wurde wieder verstaut und wir liefen nach Utting. Dort stiegen wir auf die Fähre, die uns über den Ammersee bringen sollte.

Auf der anderen Seite machten wir am Ufer einen kurzen Halt und es gab eine Station zum Thema „Rollenbilder in einer Gruppe“. Solche Stationen wurden an diesem Tag immer wieder eingebaut, denn am Abend sollte eine Versprechensfeier stattfinden. Im Laufe des Tages setzten sich die Kinder so außerdem noch mit dem Pfadfindergesetz und den Abenteuerfeldern der Jungpfadfinderstufe auseinander. Am späten Nachmittag kamen wir dann am Campingplatz am Pilsensee an. Auch hier hieß es dann erst einmal wieder Zelte aufbauen. Die Kinder mussten sich hierbei sehr beeilen, denn kurz nach der Ankunft fing es an zu regnen, weshalb auch hier das Bad im See ausfiel.

Nach dem Abendessen bereiteten die Kinder, die am Abend ihr Versprechen ablegen wollten ihren Versprechenstext vor. Kurz nach Sonnenuntergang trafen sich dann alle, ordentlich herausgeputzt in Kluft und Halstuch. Gemeinsam ging es dann runter ans Seeufer. Dort zündeten wir ein paar Fackeln an und hatten eine einmalige Versprechensfeier, direkt am Ufer des Pilsensees.

Zurück an den Zelten gab es dann noch einen kleinen Gruß aus der Küche und nach der allabendlichen Gute-Nacht-Geschichte fielen auch an diesem Tag die Kinder geplättet in ihre Schlafsäcke.

Tag 3:

Am dritten Tag steckte irgendwie der Wurm drinnen. Denn obwohl an diesem Tag die längste Strecke vor den Kindern lag, dauerte es ziemlich lange, bis das Gepäck gepackt war, die Zelte zusammengelegt waren und alle endlich fertig waren. So waren die Jungpfadfinder den kompletten Tag unterwegs durch Berge, Wiesen und Wälder.

Nachdem wir den kompletten Tag unterwegs waren, kamen wir am Abend geplättet in Possenhofen an. Dort war das Ende der Hike und die Kinder bauten ein letztes Mal ihre Zelte auf. Danach ging es noch kurz an den Starnberger See, der direkt neben dem Zeltplatz lag. Die Müdigkeit war schnell vergessen und die Jungpfadfinder konnten sich endlich im Wasser austoben. Währenddessen bereiteten die Leiter und das Küchenteam das Abendessen vor. Nach dem Abendimpuls wurden die Kinder dann doch von der Müdigkeit übermannt und es dauerte nicht lange, bis man nur noch schnarchen aus dem Jufi-Zelt hören konnte.

Tag 4:

Obwohl die Hike vorbei war, hieß es für die Hirschaider Jungpfadfinder noch nicht das Ende der Aktion. Denn am Samstag fuhren wir von Possenhofen aus mit der S-Bahn direkt nach München. Dort besuchten alle zusammen das Deutsch Museum. Dieses konnten die Kinder in Kleingruppen selbstständig erkunden und so verbrachten sie den Tag im Bergwerk, in der Tiefsee oder in Weltall. Sie beschäftigten sich mit erneuerbaren Energien, Informatik und Technik. Es war für jeden etwas passendes dabei und die Zeit war viel zu schnell vorbei. Nach der Zeit im Museum hatten sie dann die Möglichkeit in Kleingruppen die Münchner Innenstadt zu erkunden und auch hier entdeckten sie so einiges Neues. Am Abend fuhren dann alle zurück zum Zeltplatz und die Kinder durften nochmals zum Starnberger See um sich etwas abzukühlen. Abgeschlossen wurde er Tag dann mit leckerem Essen vom Grill und einem Lagerfeuer.

Tag 5:

Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Morgenrunde wurde es langsam zeit die Sachen zu packen. Die Rucksäcke wurden gepackt, Zelte abgebaut und der Platz wurde aufgeräumt. Natürlich gab es danach noch eine Reflexion, welche am Ufer des Starnberger Sees stattfand. Im Anschluss gingen wir dann auch gleich los in Richtung Bahnhof und von dort aus mit dem Zug zurück nach Hirschaid.