Pragfahrt 2018

Ein spärlicher Kofferraum, sieben Gepäckstücke und eine Kiste voll Essen – so ging unsere Pragfahrt los. Doch dank der guten Tetriskünste war das Platzproblem schnell gelöst und wir konnten unsere Fahrt nach Prag starten.

Nach einer fast staufreien Fahrt, trotz des Ferienbeginns, kamen wir am Abend in Prag bei unserem Apartment an. Da die Mägen schon knurrten, haben die Pfadis erstmal für eine leckere Stärkung gesorgt. Danach ging es für einen Abendspaziergang in die Prager Innenstadt, die nur wenige Minuten entfernt war. Schon nach den ersten Metern war klar: diese Stadt sieht nicht nur auf den Google-Bildern gut aus. Bei unserem Spaziergang galt das Augenmerk der Pfadis aber weniger den Sehenswürdigkeiten, sondern eher den zahlreichen bunt blinkenden Schaufenstern von Souvenir- und Sneakerläden. Auch die Wechselkurse in den Wechselstuben wurden immer wieder kritisch überprüft, denn schließlich will man sein Geld ja zu dem bestmöglichen Kurs tauschen. Schnell noch ein Gruppenselfie am Marktplatz und ein Bild von der beleuchteten Karlsbrücke, dann ging es wieder zurück zur Unterkunft.

Den ein oder anderen überfiel dann auch so langsam die Müdigkeit, andere zeigten noch mehr Ausdauer und hielten sich mit Yu-Gi-Oh-Karten noch ein bisschen wach.

Wer denkt, dass Pfadis Langschläfer sind, der hat sich wohl geirrt. Denn die Ersten zog es gleich früh raus aus dem Haus um in der Prager Altstadt joggen zu gehen. Danach war natürlich erstmal Duschen und Frühstücken angesagt. Frisch gestärkt, oder vielleicht auch immer noch erschöpft vom Joggen gehen, ging es dann in die Innenstadt. Um nicht nur die Besten Wechselstuben und Sneakerläden Prags kennenzulernen sind wir zu einer gemeinsamen Stadtführung, bei der man allerlei Wissen über die Stadtgeschichte erwerben konnte. Nach einer umfangreichen Führung und vielen gelaufenen Kilometern, war erstmal eine Mittagspause angesagt. Nachmittags konnten die Pfadis dann die Prager Innenstadt nochmal auf eigenem Fuß erkunden. Doch Prag bietet nicht nur ein schönes Stadtleben, sondern auch zahlreiche Bisasams, Schiggys und Taubsis (für alle denen das nichts sagt: das sind Pokémon Go Figuren). So nutzten die Pfadis die vielen Kilometer, die man den Tag über gelaufen ist, auch für ihr Pokémon Go Spiel.

Aber was wäre ein Stadtbesuch ohne landestypisches Essen? Am Abend trafen wir uns daher wieder zu einem gemeinsamen Abendessen – natürlich in einem Restaurant mit typischen tschechischen Speisen und die sind der fränkischen Küche gar nicht mal so unähnlich. Da die Pokémons aber noch nicht alle gefangen waren, ging es nach dem Abendessen nochmal auf Pokémon Jagd bevor wir uns wieder in der Unterkunft trafen. Den Abend schlossen wir dann mit einem kulturellen Quiz ab, bei dem sich auch gezeigt hat, wer bei der Stadtführung gut aufgepasst hatte.

Am Sonntagmorgen wurden die Koffer nach dem Frühstück wieder gepackt und wir verabschiedeten uns aus Prag. Auf der Rückfahrt haben wir nochmal einen Halt in Pilsen gemacht. Da es die zweitgrößte Stadt in Tschechien ist, muss da ja etwas geboten sein, dachten wir zumindest. Als wir in Pilsen ankamen war aber schnell klar, dass die Stadt doch sehr überschaubar ist und dementsprechend schnell war unsere Stadttour durch das Zentrum auch wieder vorbei.

Also ging es wieder zurück zum Auto mit dem nächsten Ziel: Hirschaid.